Aus einem grossen Bedürfnis heraus, formiert sich vor über 20 Jahren eine Gruppe von engagierten Heimküchenchefs. Sie nennt sich VHO, Vereinigung von Heimköchen aus der Ostschweiz. Ihre Anliegen sind, fachspezifische Anlässe, gesellige Verbundenheit und Kontakte mit berufsrelevanten Institutionen, Schulen, Verbänden und dergleichen zu pflegen. In der Folge entwickelt sich ein kleiner, aber einflussreicher Verein im Sinne eines kleinen Berufsverbandes.

 

Einige Stationen seit der Gründung

18. September 1987
Im einstmaligen Bahnhofbuffet St. Gallen treffen sich 26 Küchenchefs aus Heimen und ähnlichen Institutionen. Das Interesse an Erfahrungsaustausch, Weiterbildung und Geselligkeit ist gross. Der Grundstein für die Erfa-Gruppe VHO ist gelegt.

4. November 1987
Zum ersten Mal wird ein Kurs angeboten, mit dem Thema Diabetes-Ernährung im Pflegeheim St. Otmar und mit grossem Erfolg durchgeführt. Durch einen Pressebericht im St. Galler Tagblatt wird die neuerwachende Heim-Köche-Generation auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

1988 – 1990
Eine bunte Palette von Weiterbildungsangeboten, Betriebsbesichtigungen u.v.m. wird in regelmässigen Abständen angeboten.

1991
Legendärer VHO-Ausflug nach Vevey (Alimentarium) und nach Greyerz.

1992
Die erste offizielle Mitgliederliste erscheint: 42 Mitglieder.

1993 – 1996
Die Dynamik des VHO erlahmt zusehends. Die Angebote werden spärlicher, die Kontakte verflachen.

1997
Eine Handvoll VHO-ler ergreifen die Initiative zur Belebung der Vereinigung und bereiten eine Vereinsgründung vor.

12. Januar 1998
Der heutige VHO wird geboren! Die Gründungsversammlung findet im Restaurant Löwen in Tübach statt. Fortan wächst der VHO und wird in der Berufslandschaft zu einer wichtigen Institution für Heimköche der Region Ostschweiz.

22. Febebruar 1999
Die erste ordentliche Hauptversammlung findet im Regionalen Pflegeheim Gossau statt. Dreissig Mitglieder wählen den Präsidenten und Vorstand. Die Vereinsstatuten werden einstimmig gutgeheissen und beim Gesundheitsdepartement hinterlegt.

2000
Der VHO entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die Mitgliederzahl ist auf über 100 angestiegen.

2003
Erste Köche Arena mit Podiums Diskussion und dem VHO und der Zusammenarbeit mit dem schweizerischen Kochverband und der Cerclè des Chefs de Cuisine. Die ganze Kochprominenz steht der Frage *Köche wollt ihr ewig kochen* zur Verfügung. Der Veranstaltung in St. Gallen Bruggen sind über 300 Personen anwesend.

2006
Zweiter Grosserfolg der Köche Arena durch die Initiative des VHO welcher in Gossau SG stattfand.

2007
Der zweite Präsident der Vereinsgeschichte wird im März an der HV gewählt.

Gründung des St. Galler Genusstages durch Max Gsell. Der VHO unterstützt diesen Anlass tatkräftig mit. Dieser Event ist bis heute ein fester Bestandteil des Städtischen Lebens und ist jedes Jahr ein Grosserfolg mit über 20`000 Besucher. Schwerpunkte dieser Genussveranstaltung sind Regionalität fördern, Begegnungen suchen, Umwelt respektieren, Ess- und Tischkultur pflegen und genussvoll zelebrieren.

2008
Unser Verein feiert mit einem tollen Anlass im Herbst sein 10 Jahr Jubiläum im Adler Mörschwil. Ein geselliger Anlass mit einem feinen Menü, Komiker Schösu und seinem Unterhaltungsprogramm und im Anschluss Musik und Tanz

2009
Der VHO kontert dem Kassensturz bezgl. Ernährungsfragen. Altersheimköche sind in die Schlagzeilen geraten. Der Kassensturz hat das Essen in ausgewählten Alters- und Pflegeheimen untersucht. Der Verein Heimköche Ostschweiz (VHO) findet eine Bewertung der Essqualität in Alters- und Pflegeheimen grundsätzlich gut. Auch unterstützt der VHO die Meinung des Kassensturzes, dass die Ernährung ausgewogen sein muss. Was der Verein aber nicht gutheissen kann, ist die Art der Bewertung.

Die Stadt St. Gallen wird zur *Stadt der Genüsse * ernannt und mit dem Besuch des Bundesrates Merz ein Lebkuchen Domino Weltrekord durchgeführt.
Der Verein Heimköche geht ins Netz….ins Internet.
Die Homepage steht und wir haben unseren eigenen Web Auftritt.

2010
Der VHO unterstützt die Nachwuchsförderung der Köche und beteiligt sich finanziell an den jährlichen QV Probeläufen.

2011
Erstmals gehen VHO Mitglieder zusammen mit dem Cercle des Chefs de Cuisine St. Gallen an die Laurenziusmesse in Roggenzell Deutschland. Der heilige Laurenzius ist der Schutzpatron der Köche und wird in Deutschland seit 1978 mit einem Gottesdienst in der Kirche gewürdigt. Im Anschluss werden mit einem Imbiss die Geselligkeit und Bekanntschaften gepflegt.

2012
Neu wird jährlich die St. Galler Lehrlings- Diplomfeier der Gastronomieberufe mit gut 1`000 Besuchern finanziell unterstützt, sowie auch die Lehrlingsfeier in der Berufsschule Wattwil.

2013
Erstmals kann der VHO über 200 Mitglieder/innen aus über 130 Institutionen der Region zählen. Der VHO wird immer mehr zur Vertretung der Heimkochzunft und geniesst sehr grosses Ansehen in der Ostschweiz.

Mit einem sanft angepassten, modernen Vereinslogo und neu gestalteten Roll Ups kann sich der VHO nun an Veranstaltungen sehr gut präsentieren und seine Vereinstätigkeiten und Philosophie vorstellen.

2014
Bereits kann der Verein auf erfolgreiche 15 Jahre zurück blicken. Der Anlass wird im Anschluss an die Hauptversammlung mit einem Essen und gemütlichen Unterhaltungsprogramm fortgesetzt und gefeiert.

Im Frühling konnte der Vorstand ihre neu gestaltete Homepage starten. In Zusammenarbeit mit einem neuen Webmaster wurde die neue Herausforderung angenommen. Eine moderne, zeitgemässe und mit vielen neuen Impulsen versehene Website ist entstanden.

2015
Präsidentenwechsel im Verein Heimköche Ostschweiz
Der langjährige Präsident Max Gsell übergibt nach acht Jahren VHO an seine Nachfolgerin Doris Eugster ab. Einstimmig wurde sie zur neuen Präsidentin im Panorama Restaurant des HPV Rorschach gewählt. In der Person von Max Gsell verliert der Verein Heimköche Ostschweiz eine weit vernetzte Persönlichkeit, welche auf zahlreiche Erfolge zu Gunsten des Vereins, aber insbesondere für den Berufsstand der Köche verzeichnen durfte. So war er für unzählige und wertvolle Aufgaben Initiator und wurde an der 17. Hauptversammlung in den Stand eines Ehrenpräsidenten erhoben. Nun ist aber die Zeit gekommen, das Zepter in jüngere und ebenso erfahrene Hände zu übergeben an die gebürtige Appenzellerin Doris Eugster. Sie glänzt mit reichen Erfahrungs- und Wissensschatz, welcher von ihren unzähligen Aus- und Weiterbildung her rührt.